Ankommen in der Rente - was für ein schwieriger Schritt
Nach langem möchte ich mal wieder über ein einschneidendes Lebensereignis schreiben, das mich sehr viel emotionale Kraft kostet. In meinem fortgeschrittenen Alter lässt es sich leider nicht vermeiden, dass man irgendwann aus dem Arbeitsleben ausgegliedert wird. Man selbst fühlt sich noch leistungsfähig, will - nicht mehr ganz so ungestüm wie die jüngeren Menschen - aber man will noch zum normalen Leben beitragen. Das ist in unserer Leistungsgesellschaft gar nicht so einfach. Mein Arbeitgeber hat mir, nach vollendetem 68 igsten Lebensjahr, noch ein Jahr im Minijob genehmigt. Also konnte ich nur bis 69 arbeiten, danach war Schluss. Ich frage mich, wo die Menschen, die bis 70 zukünftig arbeiten sollen, dann beschäftigt werden. Im Ehrenamt, da sieht man uns Alte, aber selbst da werden die vielen rüstigen Babyboomer nicht gebraucht. Ich gehöre zu den Rentnern, die eigentlich noch was dazuverdienen sollten, damit ich auch was unternehmen kann, aber Ehrenamt ist nicht bezahlt. Trotzdem s...



